Anzahl an DAB+ Geräten in Bayern fast verdoppelt

Jedes Jahr zu den Lokalrundfunktagen in Nürnberg wird sie die veröffentlicht: die Funkanalyse Bayern mit Einschaltquoten der Programme, Hörgewohnheiten und Nutzungszahlen. Heute gab die bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) erste Erkenntnisse aus der Funkanalyse Bayern bekannt. Besonders erfreulich, wie schon im vergangenen Jahr, ist die nach wie vor hohe Nachfrage nach DAB+ Empfängern. So haben mittlerweile 20,1% der bayerischen Bevölkerung ab 14 Jahren mindestens einen DAB+ -fähigen Empfänger im Haushalt stehen. Zum vergleich: Im Jahr 2015 betrug der Anteil 10,2%. Damit hat sich die Anzahle nahezu verdoppelt. Dementsprechend erfreut zeigt sich BLM-Präsident Siegfried Schneider:

„Die zunehmende Verbreitung von Digitalradio-Empfängern in Bayern ist ein sehr positives Signal für Digitalradio in ganz Deutschland. Ein zukunftsfähiges Hörfunksystem braucht eine digitale Infrastruktur. Die Simulcastverbreitung der bayerischen Lokalradios in den drei fränkischen Regierungsbezirken über DAB+ und die Zuweisung des zweiten bundesweiten DAB+-Multiplexes werden weitere wichtige Impulse für Digitalradio geben.“

Immer attraktiver und spürbar präsenter werden auch Musikstreamingdienste, wie Spotigy, Deezer und amazon Music. Grund genug auch hier eine Marktforschung zu betreiben. Die Funkanalyse Bayern 2017 ergibt, dass diese Angebote von 8,5% der Bayern ab 14 Jahren an einem durchschnittlichen Werktag genutzt werden bei einer täglichen Dauer von 14 Minuten. In der jüngeren Zielgruppe von 14-29 nutzt laut der Studie bereits mehr als jeder 4. Musikstreaming und hört mit 44 Minuten auch länger dabei zu. Auch hier ein Vergleich: Radioangebote werden werktäglich bei jungen Menschen mit 183 Minuten durchschnittlich in Anspruch genommen.

Die gesamte Funkanalyse Bayern wird am 04.07. in Nürnberg veröffentlicht. Für den Verbreitungsweg DAB+ und die Anbieter, die den digital-terrestrischen Standard nutzen, wird dieser Tag besonders spannend, wurden doch die Teilnehmer konkret nach ihren DAB+ Nutzungsverhalten befragt.

Quelle: Pressemitteilung der BLM

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